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Ziele | Ethik
| Leitsaetze | Langfristig statt kurzfristig
| Vielfalt statt Einfalt
| Nachhaltige
Optimierung statt kurzfristiger
Maximierung | Optimieren
statt Maximieren | Kooperation
statt Konkurrenz | BambusWelt Brasilien | Der Niembaum |
Tropical Garden -
Unsere Ziele:
Unsere
Aufgabe
ist die Förderung, Verbreitung und Weiterentwicklung von neuem
Welt-Lebens-Bewusstsein. Wir informiert durch Schulen, geeignete
Veranstaltungen
und Medien, fördern und betreiben Forschung & Entwicklung und
veranstalten
Kurse, Vorträge, Ausstellungen und Diskussionen.
Wir
wollen nur
hochwertige Nahrungsmittel produzieren - im Einklang mit den
Kräften der Natur.
Dabei werden uraltes Wissen und modernste Forschung miteinander
verbunden um
das Bewusstsein des Menschen fuer die integration allen Lebens auf
diesem
Planeten zu foerdern.
Tropical
Garden Brasil biete alle Formen von Beratung, Planung,
Projektentwicklung und
weitere Dienstleistungen zur Gestaltung von nachhaltigen Lebens- und
Arbeitsräumen – in Garten, in der Land- und Forstwirtschaft,
für
Architektur, Energie, Wasser und Logistik.
Tropical
Garden
ist ein ganzheitliches Konzept für ein harmonisches Miteinander
von Mensch und
Natur durch eine neue Philosophie und ein Planungssystem,
mit dem
sich die Mitwelt harmonisch und produktiv gestalten läßt.
Dabei verknüpfen wir
Architektur, Stadt- und Raumplanung, Wasser-, Energie- Land- und
Forstwirtschaft, Gartenbau und Sozialwesen miteinander. Tropical Garden
nutzt
und harmonisiert die Kräfte und Dynamiken in der Natur indem sie
kultivierte
systeme schafft. Produktivität, Nachhaltigkeit und Respekt von
allem sind
dabei drei zentrale Kriterien. Dabei wird auch die Permakultur*-Bewegung
einbezogen und deren Wissen angewendet und verbreitet. Tropical Garden
versucht
aus allem Wissen der Welt neue funktionierende Systeme zu gestalten die
von
langer lebensdauer sind und sich selber erhalten.
*=
Der
Begriff
Permakultur wurde von dem Australier Bill Mollison geprägt,
zusammengesetzt aus
den Worten permanent und Agriculture - dauerhafte
Landwirtschaft.
Das Konzept orientiert sich zunächst an der Selbstversorgung, ohne
eine
Abgrenzung zur Erwerbs-landwirtschaft zu ziehen. In Deutschland
arbeitet man
mit dem Begriff hauptsächlich als "permanente Kultur" im weiteren
Sinne.
Permakultur ist ein Oberbegriff für die Entwicklung
und Anwendung von ethisch basierten Leitsätzen und Prinzipien zur
Planung,
Gestaltung und Erhaltung zukunftsfähiger Lebensräume.
Schwerpunkte bilden dabei
Nahrungsproduktion, Energieversorgung, Landschaftsplanung und die
Gestaltung
sozialer Strukturen. Grundgedanke ist ein Wirtschaften mit erneuerbaren
Energien und naturnahen Stoffkreisläufen im Sinne einer
ökologisch, ökonomisch
und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen.
Aufbau von Land- und Forstwirtschaftssystemen:
Das Bestreben von Tropical Garden Brasil ist es, die Akzeptanz und die
Anerkennung von Bio- und Oekosystemen mit niedriger äußerer
Energiezufuhr –
also nachhaltiger biologischer Land- und Forstwirtschaft – aufzubauen
und zu fördern.
Ergebnisorientiertes Training und
Unternehmensbeteiligung:
Das wird vor allem durch ergebnisorientiertes Training und der aktiven
Unternehmensbeteiligung von Kleinbäuerinnen/-bauern erreicht.
Tropical Garden
arbeitet mit Methoden, die sicher stellen, dass inmitten der Ressource
der
ländlichen Gebiete Brasiliens die Bio-Lebensmittelproduktion
für die
Kleinbäuerinnen/-bauern gesichert ist und auch gesteigert werden
kann, um die
Armut zu lindern und den selbstaendigen Lebensunterhalt zu garantieren.
Permakultur-Training, Forschung und Schaffung von
Einnahmequellen:
Die Organisation vermittelt Permakultur-Training und betreibt auch
Forschungen
bezüglich nachhaltiger biologischer Land- und Forstwirtschaft.
Über die Verbesserung
des Lebensstandards der Kleinbauern hinaus ist Tropical Garden Brasil
bestrebt,
die Gemeinden durch den Anbau von hochwertigem Lebensmittel zu
stärken und
ihnen durch den Verkauf auf regionalen und weiter liegenden
Märkten auch eine Einnahmensquelle zu verschaffen.
Darüber
hinaus
sind die Trainingseinheiten für nachhaltige Land- und
Forstwirtschaft und den
biologischen Landbau bei Tropical Garden Bahia Brasil untergebracht. Es
gibt Einrichtungen,
in denen die Kleinbauern in der Produktion, Zertifikation und in der
Vermarktung
von hochwertigen Produkten, wie biologischem Lebensmitteln und
Setzlinge-Samen
unterwiesen werden.
Darüber
hinaus
wurde ein Netzwerk von Selbsthilfegruppen für Kleinbauern
entwickelt, die
ebenfalls, mit dem Ziel der selbstversorgenden, selbstständigen
Nahrungsmittelversorgung zur Vermeidung und Bekämpfung der Armut
in der
permakulturellen Methode unterwiesen und trainiert werden.
Permakultur
gibt
uns die Möglichkeit, Entwicklungshilfe, die ja inzwischen oft
„development
assistance“ genannt wird, in einem anderen und praktikablen Licht zu
sehen –
und sie somit bezeichnenderweise vielleicht bald als „development
cooperation“
bezeichnen zu können.
Zur
weiteren
verbreitung des gewonnenen Wissens sind wir daran eine Akademie und ein
Forschungsinstitut in Bahia und Amazonien Brasilien ins leben zu rufen
die in
Zukunft interessierte Menschen dazu Ausbilden unsere Welt artgerecht zu
gestalten. Wir streben an moeglichst viele Menschen als World-Designer
auszubilden und dadurch unserem Planeten eine sicherere Zukunft zu
bieten.

Tropical-Garden-Ethik
* Achtsamer Umgang mit der Erde
(Earthcare)
– diese ökologische Komponente zielt auf den behutsamen und
vorausschauenden
Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen (Ressourcen), die als
ein Geschenk
der Erde für alle Lebewesen aufgefasst werden. Um ein System als
nachhaltig
bezeichnen zu können, sollen die natürlichen
Regenerationszyklen (Stoff- und
Energiekreisläufe) der lebenserhaltenden Systeme bewusst und
langfristig
eingeplant werden.
* Achtsamer Umgang mit den
Menschen
(Peoplecare) – diese soziale Komponente nimmt insbesondere
Rücksicht auf die
Selbstbestimmungsrechte aller Menschen. Hier wird das Problem von
Freiheit und
Verantwortung besonders deutlich. Allen das Recht auf eine frei
gestaltbare
Nutzung der Lebensgrundlagen zu gewährleisten, erfordert eine
Balance zwischen
individuellen und gemeinschaftlichen Bedürfnissen. Hieraus
entspringt eine
ethische Forderung nach sozialer Gerechtigkeit. Alle Menschen sollen
das
gleiche Recht auf Zugang zu den Lebensgrundlagen (Ressourcen) haben.
·
Selbstbegrenzung
(Wachstumsrücknahme) und Überschussverteilung (Limits to
consumption and
growth, redistribution of surpluses) – Diese ökonomische
Komponente leitet sich
von der begrenzten Belastbarkeit und Regenerationsfähigkeit des
Planeten Erde
ab. Menschen sollen lernen, eine zukunftsfähige Selbstbegrenzung
in Bezug auf
die Befriedigung ihrer Bedürfnisse auszuüben, als Einzelne
und als
Gemeinschaft. Die dritte Komponente steht daher für eine bewusste
Umsetzung von
Selbstbegrenzung und einer (Rück)Verteilung der gemeinsam
erzielten
Überschüsse. Letztere bezieht sich auch auf die adäquate
Rückführung in
natürliche Kreisläufe. Damit schließt sich der Kreis zu
Earthcare und
Peoplecare, bzw. überschneiden sich die drei ethischen Aspekte.
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Leitsätze
Als
eine
nachhaltige Bewirtschaftungsform zielt Tropical Garden darauf ab,
Erträge
langfristig in ausreichender Höhe sicherzustellen und dabei den
Arbeitsaufwand
(Energieverbrauch) zu minimieren.
Lebenssysteme
zeigen, wie sich Einzelne und Gemeinschaften mit einem geringen
Ressourcen-,
Platz- und Zeitaufwand und einem Verständnis für
natürliche Kreisläufe
weitgehend selbst versorgen können. Unsere Projekte nutzen dabei
u.a. die nutzung
von Regenwasser und Sonnenenergie, verwendet sie effizient, verbessern
die Bodenfruchtbarkeit
und praktiziert eine naturnahe Abfallvermeidung, bei der der Output des
einen
Systemelements als Input für die anderen genutzt wird.
Langfristig
statt kurzfristig
Tropical
Garden
sieht sich ethisch verpflichtet, nachfolgenden Generationen einen
größtmöglichen Gestaltungsspielraum zu
gewährleisten. Boden, Wasser und alle
anderen lebenserhaltenden Ressourcen sollen für langfristige
Nutzung
bewirtschaften und so bewahrt werden.
Die
Tropical
Garden bewegung unterstützt und praktiziert den Aufbau von
produktiven
Strukturen und Systemen, die allen Menschen ein gesundes,
selbstbestimmtes und
friedliches Leben ermöglichen.
Vielfalt statt Einfalt
Sicherstellung
regenerativer Stoffkreisläufe durch ökologische Vielfalt
Die
Gestaltung
und Bewahrung von Vielfalt ist ein zentrales Anliegen von Tropical
Garden.
Natürlich gewachsene Ökosysteme sind Vorbild. Kulturell
geschaffene Systeme
sind gesünder, produktiver und nachhaltiger, wenn sie ebenso
vielfältig sind.
Mischkulturen statt Monokulturen werden als Beispiel genannt.
Für ein World-Design sind vier Aspekte von
Vielfalt bedeutsam:
* Artenvielfalt
– die Anzahl unterschiedlicher Arten an Pflanzen und Tieren. Sie ist
eine
unerlässliche Bedingung zum Aufbau und Erhalt von
Ökosystemen, sowie für eine
beständige Anpassungsfähigkeit an evolutionäre
Veränderungen.
* Genetische
Vielfalt – die Anzahl verschiedener Sorten und Arten an Pflanzen
und
Tieren. Sie ist wichtig für die Sicherstellung regional
angepasster, gesunder
und ausreichender Nahrung. Genmanipulation und einseitige
Hochzüchtung
bestimmter Sorten gefährden das menschliche Überleben, wenn
andere Sorten
dadurch nicht weiterhin genutzt werden, bzw. sukzessive verschwinden.
* Ökologische
Vielfalt – Ökosysteme/Biotope - Biomas mit ihren Wildpflanzen
und
Tierarten, sowie die zahlreichen Nischen, die diese für sich
nutzen. Diese
unterschiedliche Nutzung vorhandener Ressourcen wiederum fördert
und
gewährleistet Artenvielfalt und genetische Vielfalt. Diese
Nischen- Mischstrategie
wird auf World Design-Systeme übertragen: So essen etwa Gaense
kurze Gräser,
und Rinder längere: was die einen zurücklassen ist Futter die
anderen. Darum
kann jemand mit einer Herde Kühe eine etwa ebenso große
Anzahl Schafe halten,
ohne die Weidefläche auszuweiten. Weizen und Bohnen oder Gerste
und Linsen
besetzen ebenfalls leicht unterschiedliche Nischen, und es ist bekannt,
dass
solche Mischkulturen in ihrem Gesamtertrag einer deutlich
größeren Hektarfläche
entsprechen als der, die für eine Monokultur nötig wäre.
Die gleichen
Steigerungen durch unterschiedliche Nischen können bei einer
durchdachten
Kombination von fruchttragenden Bäumen und Sträuchern und
Nutztieren erreicht
werden.
* Kulturelle
Vielfalt – insbesondere die unterschiedlichen Anbautechniken, Ver-
und
Entsorgungssysteme, Architektur und Siedlungsbau. Hier bedeutet
World-Design
die genaue Beobachtung und Planung mit lokalen/regionalen
Besonderheiten und
die vorwiegende Nutzung vorhandener Ressourcen. Dieses Vorgehen
führt zum
Einsatz jeweils angepasster Technologien und setzt auf den Erhalt
erfolgreicher
gewachsener Strukturen.
Nachhaltige
Optimierung statt kurzfristiger
Maximierung:
Vorbild
für World-Design
Gestaltung: Nachhaltige effiziente kleinräumige Nutzung
vorhandener Ressourcen
durch Vielfalt und kooperative Nischen
Die
oben erwähnte
Übertragung der Nischenstrategie auf die Landwirtschaft
veranschaulicht diesen
Leitsatz. Anstatt die Weideflächen zu vergrößern oder
Monokulturen anzubauen,
um kurzfristig wirtschaftlich effizienter zu sein, ermöglicht ein
Einsatz von
Vielfalt (mehrere Nutztiere, Mischkulturen, ...), die Fläche
langfristig bzw.
nachhaltig effizient zu nutzen, das System klein zu halten und die
Produktivität insgesamt zu erhöhen.
Eine
nachhaltig
effiziente Gestaltung nutzt die vorhandenen Ressourcen besser. Diesen
Vorteil
von nachhaltiger gegenüber kurzfristiger Effizienz zeigen uns die
abfallfreien
Nährstoffkreisläufe in der Natur. Pflanzen und Tiere
produzieren keinen
'Abfall', weil sie Teil eines nachhaltigen Systems sind, das die
Überreste des
einen als Nahrung für die anderen wiederverwendet, zum Beispiel
als Futter oder
Dünger. Je höher also die Vielfalt in einem System, desto
nachhaltig
effizienter werden die vorhandenen Ressourcen genutzt. Ein rein auf
kurzfristige Effizienz ausgelegtes System würde nur darauf achten,
eine einzige
Ressource bestmöglich zu nutzen, bis sie schließlich
aufgebraucht ist; die
anderen Ressourcen bleiben ungenutzt und verkümmern. Darum sind
auf bloß kurzfristige
Effizienz ausgelegte Systeme langfristig unproduktiver als nachhaltig
effizient
genutzte.
Optimieren statt
Maximieren:
Das
Verständnis
von Ökosystemen und der Leitsatz nachhaltige Effizienz statt
bloß kurzfristiger
Effizienz führt unmittelbar zur Einsicht, selbst gestaltete
Systeme vorrangig
durch Optimierung klein zu halten, statt sie zu vergrößern,
um die Erträge zu
maximieren. Das ist langfristig gesehen eine Energieverschwendung, denn
je
höher die genutzte Vielfalt und deren produktives
Umsatzvermögen, desto weniger
Energie muss ich in das System hineinstecken. Nebenbei erhöht die
Vielfalt die
Ausfallsicherheit des Systems.
Aus
diesem Grund
wird bei einem Tropical Garden World- Design mehr auf die Beziehungen
zwischen
den Elementen geachtet, als nur auf die Elemente an sich.
Außerdem sind kleine
Systeme prinzipiell überschaubarer als große, denn wir
Menschen haben ein
begrenztes Auffassungsvermögen im Hinblick auf komplexe
Vorgänge. Systemisches
Denken erfordert komplexes Denken, was aber nicht kompliziert
heißen muss,
solange das System klein und die Menge der Elemente adäquat bleibt.
Ein Beispiel
für intelligent genutzte
Kleinräumigkeit (small scale design) ist die Kräuterspirale.
Das Foto zeigt,
wie durch die Nutzung verschiedener Dimensionen und Ebenen mit
unterschiedlichem Bodenprofil die benötigte Anbaufläche klein
gehalten werden
kann. Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten mit wenig
verfügbarer
Anbaufläche ist diese Strategie eine adäquate und hilfreiche
Lösung.
Das
Design
größerer Systeme hingegen geschieht am besten in Form eines
Mosaiks aus
Subsystemen. Die Bildung von Subsystemen setzt in der Natur bei
Erreichen einer
kritischen Größe ein, dient dem Systemerhalt
(Überleben) und kann als eine
Strategie zur Optimierung (statt Maximierung) verstanden werden. So
gibt es für
alle Systeme eine optimale Größe, deren Überschreitung
existenzgefährdende
Nachteile mit sich bringen würde:
* kurz- oder langfristige
Ineffizienz
(Abnahme der Produktivität bzw. des Wirkungsgrades, Unternutzung
von
Ressourcen, negative Gesamtenergiebilanz)
* Erstarrung (Abnahme der
Flexibilität,
destruktive Eigendynamik, Kollaps)
Die
optimale
Größe betrifft sowohl das räumliche Ausmaß als
auch die Wachstumsdynamik der
Systemelemente: kurze Wege und dichte Kreisläufe sind kurz- oder
langfristig
effizienter als großräumige Strukturen; Vielfalt von
Beziehungen
(Multifunktionalität) und begrenztes Wachstum (Sättigung) der
Elemente
gewährleisten Flexibilität, Dauerhaftigkeit und
Selbstregulation von Systemen.
Kooperation statt
Konkurrenz:
Um z.B.
einen
Garten, der uns ernähren soll, mit geringst möglichem
Energieaufwand lange
produktiv zu halten, brauchen wir Strategien, mit denen wir ihn
weitgehend sich
selbst überlassen können. Dazu gehört auch die Nutzung
kooperativer Strukturen,
wie etwa eine biologische Schädlingsregulation. Mit hohem
Energieaufwand
hergestellte Pestizide vertreiben nicht nur die 'Schädlinge',
sondern auch die
'Nützlinge', die uns viel Arbeit abnehmen können. Sobald
nämlich die
'Schädlinge' wieder einwandern fehlen die 'Nützlinge', weil
sie lange keine
Nahrung fanden. Nun wird der Schaden erst richtig groß, weil die
Population der
'Schädlinge' außer Kontrolle gerät, was den neuerlichen
Energieaufwand
verstärkt.
Solche
selbst
verursachten destruktiven Rückkopplungen entwickeln die oben
erwähnte
Eigendynamik und gefährden das System bis hin zum Kollaps. Statt
also mit
verschwenderischem Einsatz von Pestiziden zu versuchen, mit den
'Schädlingen'
zu konkurrieren, hilft die Nutzung kooperativer Selbstregulation die
Produktivität mit minimalem Aufwand zu sichern.
Das Foto zeigt, wie
Laufenten und Gänse den
gärtnernden Menschen als kooperative Gartenhelfer zur Seite
stehen. Die
Laufenten erledigen so manches Schneckenproblem und halten gemeinsam
mit den
Gänsen das Gras auf den Wegen kurz. Dadurch hat der Mensch
energie- und
kostensparende Vorteile: weniger Pflegeaufwand bei gleichzeitiger
Erhöhung des
Gesamtertrages. Auf den Einsatz von Pestiziden und/oder Herbiziden kann
durch
eine geschickt gewählte Pflanzen- und Tierkombination verzichtet
werden. Bei
einem hohen Anspruch an Selbstversorgung hat diese Strategie einen
entsprechend
hohen Stellenwert.
Der
Niembaum - Nim in Bahia Brasilien
Das Niembuch
zum gratis Download
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