Daniel Konzett, Consultor Agro & Turismo, Bahia Brasil
Projekte fuer Landwirtschaft und Tourismus in Bahia Brasilien
Farmen mit Projekten von Daniel Konzett in Bahia Brasilien
AeroFazenda Bahia Brasil, Imagens Aeria de Fazenda
Tourismusprojekte in Bahia Brasilien von Daniel Konzett
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Agroprojekte Bahia Brasilien bei Daniel Konzett

Tropical Garden Bahia Brasilien, Natur Erleben

Ziele | Ethik | Leitsaetze | Langfristig statt kurzfristig | Vielfalt statt Einfalt | Nachhaltige Optimierung statt kurzfristiger Maximierung | Optimieren statt Maximieren | Kooperation statt Konkurrenz | BambusWelt Brasilien | Der Niembaum |


Tropical Garden - Unsere Ziele:

 

Unsere Aufgabe ist die Förderung, Verbreitung und Weiterentwicklung von neuem Welt-Lebens-Bewusstsein. Wir informiert durch Schulen, geeignete Veranstaltungen und Medien, fördern und betreiben Forschung & Entwicklung und veranstalten Kurse, Vorträge, Ausstellungen und Diskussionen.

Wir wollen nur hochwertige Nahrungsmittel produzieren - im Einklang mit den Kräften der Natur. Dabei werden uraltes Wissen und modernste Forschung miteinander verbunden um das Bewusstsein des Menschen fuer die integration allen Lebens auf diesem Planeten zu foerdern.

 

Tropical Garden Brasil biete alle Formen von Beratung, Planung, Projektentwicklung und weitere Dienstleistungen zur Gestaltung von nachhaltigen Lebens- und Arbeitsräumen – in Garten, in der Land- und Forstwirtschaft, für Architektur, Energie, Wasser und Logistik.

Tropical Garden ist ein ganzheitliches Konzept für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur durch eine neue Philosophie und ein Planungssystem, mit dem sich die Mitwelt harmonisch und produktiv gestalten läßt. Dabei verknüpfen wir Architektur, Stadt- und Raumplanung, Wasser-, Energie- Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Sozialwesen miteinander. Tropical Garden nutzt und harmonisiert die Kräfte und Dynamiken in der Natur indem sie kultivierte systeme schafft. Produktivität, Nachhaltigkeit und Respekt von allem sind dabei drei zentrale Kriterien. Dabei wird auch die Permakultur*-Bewegung einbezogen und deren Wissen angewendet und verbreitet. Tropical Garden versucht aus allem Wissen der Welt neue funktionierende Systeme zu gestalten die von langer lebensdauer sind und sich selber erhalten.

 

*= Der Begriff Permakultur wurde von dem Australier Bill Mollison geprägt, zusammengesetzt aus den Worten permanent und Agriculture - dauerhafte Landwirtschaft. Das Konzept orientiert sich zunächst an der Selbstversorgung, ohne eine Abgrenzung zur Erwerbs-landwirtschaft zu ziehen. In Deutschland arbeitet man mit dem Begriff hauptsächlich als "permanente Kultur" im weiteren Sinne.

 

Permakultur ist ein Oberbegriff für die Entwicklung und Anwendung von ethisch basierten Leitsätzen und Prinzipien zur Planung, Gestaltung und Erhaltung zukunftsfähiger Lebensräume. Schwerpunkte bilden dabei Nahrungsproduktion, Energieversorgung, Landschaftsplanung und die Gestaltung sozialer Strukturen. Grundgedanke ist ein Wirtschaften mit erneuerbaren Energien und naturnahen Stoffkreisläufen im Sinne einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Nutzung aller Ressourcen.

Aufbau von Land- und Forstwirtschaftssystemen:
Das Bestreben von Tropical Garden Brasil ist es, die Akzeptanz und die Anerkennung von Bio- und Oekosystemen mit niedriger äußerer Energiezufuhr – also nachhaltiger biologischer Land- und Forstwirtschaft – aufzubauen und zu fördern.

Ergebnisorientiertes Training und Unternehmensbeteiligung:
Das wird vor allem durch ergebnisorientiertes Training und der aktiven Unternehmensbeteiligung von Kleinbäuerinnen/-bauern erreicht. Tropical Garden arbeitet mit Methoden, die sicher stellen, dass inmitten der Ressource der ländlichen Gebiete Brasiliens die Bio-Lebensmittelproduktion für die Kleinbäuerinnen/-bauern gesichert ist und auch gesteigert werden kann, um die Armut zu lindern und den selbstaendigen Lebensunterhalt zu garantieren.

Permakultur-Training, Forschung und Schaffung von Einnahmequellen:
Die Organisation vermittelt Permakultur-Training und betreibt auch Forschungen bezüglich nachhaltiger biologischer Land- und Forstwirtschaft. Über die Verbesserung des Lebensstandards der Kleinbauern hinaus ist Tropical Garden Brasil bestrebt, die Gemeinden durch den Anbau von hochwertigem Lebensmittel zu stärken und ihnen durch den Verkauf auf regionalen und weiter liegenden Märkten auch eine Einnahmensquelle zu verschaffen.

Darüber hinaus sind die Trainingseinheiten für nachhaltige Land- und Forstwirtschaft und den biologischen Landbau bei Tropical Garden Bahia Brasil untergebracht. Es gibt Einrichtungen, in denen die Kleinbauern in der Produktion, Zertifikation und in der Vermarktung von hochwertigen Produkten, wie biologischem Lebensmitteln und Setzlinge-Samen unterwiesen werden.

Darüber hinaus wurde ein Netzwerk von Selbsthilfegruppen für Kleinbauern entwickelt, die ebenfalls, mit dem Ziel der selbstversorgenden, selbstständigen Nahrungsmittelversorgung zur Vermeidung und Bekämpfung der Armut in der permakulturellen Methode unterwiesen und trainiert werden.

Permakultur gibt uns die Möglichkeit, Entwicklungshilfe, die ja inzwischen oft „development assistance“ genannt wird, in einem anderen und praktikablen Licht zu sehen – und sie somit bezeichnenderweise vielleicht bald als „development cooperation“ bezeichnen zu können.

Zur weiteren verbreitung des gewonnenen Wissens sind wir daran eine Akademie und ein Forschungsinstitut in Bahia und Amazonien Brasilien ins leben zu rufen die in Zukunft interessierte Menschen dazu Ausbilden unsere Welt artgerecht zu gestalten. Wir streben an moeglichst viele Menschen als World-Designer auszubilden und dadurch unserem Planeten eine sicherere Zukunft zu bieten.

Tropical Garden Brasil by Daniel Konzett, Bahia Brasilien

Tropical-Garden-Ethik

    * Achtsamer Umgang mit der Erde (Earthcare) – diese ökologische Komponente zielt auf den behutsamen und vorausschauenden Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen (Ressourcen), die als ein Geschenk der Erde für alle Lebewesen aufgefasst werden. Um ein System als nachhaltig bezeichnen zu können, sollen die natürlichen Regenerationszyklen (Stoff- und Energiekreisläufe) der lebenserhaltenden Systeme bewusst und langfristig eingeplant werden.

 

    * Achtsamer Umgang mit den Menschen (Peoplecare) – diese soziale Komponente nimmt insbesondere Rücksicht auf die Selbstbestimmungsrechte aller Menschen. Hier wird das Problem von Freiheit und Verantwortung besonders deutlich. Allen das Recht auf eine frei gestaltbare Nutzung der Lebensgrundlagen zu gewährleisten, erfordert eine Balance zwischen individuellen und gemeinschaftlichen Bedürfnissen. Hieraus entspringt eine ethische Forderung nach sozialer Gerechtigkeit. Alle Menschen sollen das gleiche Recht auf Zugang zu den Lebensgrundlagen (Ressourcen) haben.


·        Selbstbegrenzung (Wachstumsrücknahme) und Überschussverteilung (Limits to consumption and growth, redistribution of surpluses) – Diese ökonomische Komponente leitet sich von der begrenzten Belastbarkeit und Regenerationsfähigkeit des Planeten Erde ab. Menschen sollen lernen, eine zukunftsfähige Selbstbegrenzung in Bezug auf die Befriedigung ihrer Bedürfnisse auszuüben, als Einzelne und als Gemeinschaft. Die dritte Komponente steht daher für eine bewusste Umsetzung von Selbstbegrenzung und einer (Rück)Verteilung der gemeinsam erzielten Überschüsse. Letztere bezieht sich auch auf die adäquate Rückführung in natürliche Kreisläufe. Damit schließt sich der Kreis zu Earthcare und Peoplecare, bzw. überschneiden sich die drei ethischen Aspekte.

 

APOIO:

Instituto Florestal, Tropical Garden Bahia Brasil

Tropical Garden Bahia Brasil
Tropical Garden Bahia Brasil


Bambus Welt Brasilien by Tropical Garden Bahia Brasilien
Bambuswelt


Resex Bahia Brasilien, Reserva extrativista Bahia Brasil
ResEx Bahia Brasil


Immobilien Brasilien Bahia, Imocanes
Fruechte Bahia Brasilien
Immobilien Brasilien


Delfine Bahia Brasilien, Schuetze unsere Natur

Nim Brasil, Niembaum in Brasilien Bahia
Nim Brasil


Artesanato Bahia Brasilien by web500
Artesanato Brasil


Arte viva Brasil bu Web500
Arte Viva Brasil


Saber cultural Brasil
Saber Cultural Brasil


Web500 Brasil, Webmarketing und Webdesign
Web500


Tempel der Ruhe, Daniel Konzett
Projeto Valquiria



Leitsätze

Als eine nachhaltige Bewirtschaftungsform zielt Tropical Garden darauf ab, Erträge langfristig in ausreichender Höhe sicherzustellen und dabei den Arbeitsaufwand (Energieverbrauch) zu minimieren.

Lebenssysteme zeigen, wie sich Einzelne und Gemeinschaften mit einem geringen Ressourcen-, Platz- und Zeitaufwand und einem Verständnis für natürliche Kreisläufe weitgehend selbst versorgen können. Unsere Projekte nutzen dabei u.a. die nutzung von Regenwasser und Sonnenenergie, verwendet sie effizient, verbessern die Bodenfruchtbarkeit und praktiziert eine naturnahe Abfallvermeidung, bei der der Output des einen Systemelements als Input für die anderen genutzt wird.

 



Langfristig statt kurzfristig

Tropical Garden sieht sich ethisch verpflichtet, nachfolgenden Generationen einen größtmöglichen Gestaltungsspielraum zu gewährleisten. Boden, Wasser und alle anderen lebenserhaltenden Ressourcen sollen für langfristige Nutzung bewirtschaften und so bewahrt werden.

Die Tropical Garden bewegung unterstützt und praktiziert den Aufbau von produktiven Strukturen und Systemen, die allen Menschen ein gesundes, selbstbestimmtes und friedliches Leben ermöglichen.

Vielfalt statt Einfalt

Sicherstellung regenerativer Stoffkreisläufe durch ökologische Vielfalt

Die Gestaltung und Bewahrung von Vielfalt ist ein zentrales Anliegen von Tropical Garden. Natürlich gewachsene Ökosysteme sind Vorbild. Kulturell geschaffene Systeme sind gesünder, produktiver und nachhaltiger, wenn sie ebenso vielfältig sind. Mischkulturen statt Monokulturen werden als Beispiel genannt.

Für ein World-Design sind vier Aspekte von Vielfalt bedeutsam:

    * Artenvielfalt – die Anzahl unterschiedlicher Arten an Pflanzen und Tieren. Sie ist eine unerlässliche Bedingung zum Aufbau und Erhalt von Ökosystemen, sowie für eine beständige Anpassungsfähigkeit an evolutionäre Veränderungen.

    * Genetische Vielfalt – die Anzahl verschiedener Sorten und Arten an Pflanzen und Tieren. Sie ist wichtig für die Sicherstellung regional angepasster, gesunder und ausreichender Nahrung. Genmanipulation und einseitige Hochzüchtung bestimmter Sorten gefährden das menschliche Überleben, wenn andere Sorten dadurch nicht weiterhin genutzt werden, bzw. sukzessive verschwinden.

    * Ökologische Vielfalt – Ökosysteme/Biotope - Biomas mit ihren Wildpflanzen und Tierarten, sowie die zahlreichen Nischen, die diese für sich nutzen. Diese unterschiedliche Nutzung vorhandener Ressourcen wiederum fördert und gewährleistet Artenvielfalt und genetische Vielfalt. Diese Nischen- Mischstrategie wird auf World Design-Systeme übertragen: So essen etwa Gaense kurze Gräser, und Rinder längere: was die einen zurücklassen ist Futter die anderen. Darum kann jemand mit einer Herde Kühe eine etwa ebenso große Anzahl Schafe halten, ohne die Weidefläche auszuweiten. Weizen und Bohnen oder Gerste und Linsen besetzen ebenfalls leicht unterschiedliche Nischen, und es ist bekannt, dass solche Mischkulturen in ihrem Gesamtertrag einer deutlich größeren Hektarfläche entsprechen als der, die für eine Monokultur nötig wäre. Die gleichen Steigerungen durch unterschiedliche Nischen können bei einer durchdachten Kombination von fruchttragenden Bäumen und Sträuchern und Nutztieren erreicht werden.

    * Kulturelle Vielfalt – insbesondere die unterschiedlichen Anbautechniken, Ver- und Entsorgungssysteme, Architektur und Siedlungsbau. Hier bedeutet World-Design die genaue Beobachtung und Planung mit lokalen/regionalen Besonderheiten und die vorwiegende Nutzung vorhandener Ressourcen. Dieses Vorgehen führt zum Einsatz jeweils angepasster Technologien und setzt auf den Erhalt erfolgreicher gewachsener Strukturen.

Nachhaltige Optimierung statt kurzfristiger Maximierung:

Vorbild für World-Design Gestaltung: Nachhaltige effiziente kleinräumige Nutzung vorhandener Ressourcen durch Vielfalt und kooperative Nischen

Die oben erwähnte Übertragung der Nischenstrategie auf die Landwirtschaft veranschaulicht diesen Leitsatz. Anstatt die Weideflächen zu vergrößern oder Monokulturen anzubauen, um kurzfristig wirtschaftlich effizienter zu sein, ermöglicht ein Einsatz von Vielfalt (mehrere Nutztiere, Mischkulturen, ...), die Fläche langfristig bzw. nachhaltig effizient zu nutzen, das System klein zu halten und die Produktivität insgesamt zu erhöhen.






Eine nachhaltig effiziente Gestaltung nutzt die vorhandenen Ressourcen besser. Diesen Vorteil von nachhaltiger gegenüber kurzfristiger Effizienz zeigen uns die abfallfreien Nährstoffkreisläufe in der Natur. Pflanzen und Tiere produzieren keinen 'Abfall', weil sie Teil eines nachhaltigen Systems sind, das die Überreste des einen als Nahrung für die anderen wiederverwendet, zum Beispiel als Futter oder Dünger. Je höher also die Vielfalt in einem System, desto nachhaltig effizienter werden die vorhandenen Ressourcen genutzt. Ein rein auf kurzfristige Effizienz ausgelegtes System würde nur darauf achten, eine einzige Ressource bestmöglich zu nutzen, bis sie schließlich aufgebraucht ist; die anderen Ressourcen bleiben ungenutzt und verkümmern. Darum sind auf bloß kurzfristige Effizienz ausgelegte Systeme langfristig unproduktiver als nachhaltig effizient genutzte.

 

Optimieren statt Maximieren:

Das Verständnis von Ökosystemen und der Leitsatz nachhaltige Effizienz statt bloß kurzfristiger Effizienz führt unmittelbar zur Einsicht, selbst gestaltete Systeme vorrangig durch Optimierung klein zu halten, statt sie zu vergrößern, um die Erträge zu maximieren. Das ist langfristig gesehen eine Energieverschwendung, denn je höher die genutzte Vielfalt und deren produktives Umsatzvermögen, desto weniger Energie muss ich in das System hineinstecken. Nebenbei erhöht die Vielfalt die Ausfallsicherheit des Systems.

 

Aus diesem Grund wird bei einem Tropical Garden World- Design mehr auf die Beziehungen zwischen den Elementen geachtet, als nur auf die Elemente an sich. Außerdem sind kleine Systeme prinzipiell überschaubarer als große, denn wir Menschen haben ein begrenztes Auffassungsvermögen im Hinblick auf komplexe Vorgänge. Systemisches Denken erfordert komplexes Denken, was aber nicht kompliziert heißen muss, solange das System klein und die Menge der Elemente adäquat bleibt.

Small scale design, Permakultur Bahia BrasilienEin Beispiel für intelligent genutzte Kleinräumigkeit (small scale design) ist die Kräuterspirale. Das Foto zeigt, wie durch die Nutzung verschiedener Dimensionen und Ebenen mit unterschiedlichem Bodenprofil die benötigte Anbaufläche klein gehalten werden kann. Insbesondere in dicht besiedelten Gebieten mit wenig verfügbarer Anbaufläche ist diese Strategie eine adäquate und hilfreiche Lösung.

 

Das Design größerer Systeme hingegen geschieht am besten in Form eines Mosaiks aus Subsystemen. Die Bildung von Subsystemen setzt in der Natur bei Erreichen einer kritischen Größe ein, dient dem Systemerhalt (Überleben) und kann als eine Strategie zur Optimierung (statt Maximierung) verstanden werden. So gibt es für alle Systeme eine optimale Größe, deren Überschreitung existenzgefährdende Nachteile mit sich bringen würde:

 

    * kurz- oder langfristige Ineffizienz (Abnahme der Produktivität bzw. des Wirkungsgrades, Unternutzung von Ressourcen, negative Gesamtenergiebilanz)

    * Erstarrung (Abnahme der Flexibilität, destruktive Eigendynamik, Kollaps)

Die optimale Größe betrifft sowohl das räumliche Ausmaß als auch die Wachstumsdynamik der Systemelemente: kurze Wege und dichte Kreisläufe sind kurz- oder langfristig effizienter als großräumige Strukturen; Vielfalt von Beziehungen (Multifunktionalität) und begrenztes Wachstum (Sättigung) der Elemente gewährleisten Flexibilität, Dauerhaftigkeit und Selbstregulation von Systemen.

 


Kooperation statt Konkurrenz:

Um z.B. einen Garten, der uns ernähren soll, mit geringst möglichem Energieaufwand lange produktiv zu halten, brauchen wir Strategien, mit denen wir ihn weitgehend sich selbst überlassen können. Dazu gehört auch die Nutzung kooperativer Strukturen, wie etwa eine biologische Schädlingsregulation. Mit hohem Energieaufwand hergestellte Pestizide vertreiben nicht nur die 'Schädlinge', sondern auch die 'Nützlinge', die uns viel Arbeit abnehmen können. Sobald nämlich die 'Schädlinge' wieder einwandern fehlen die 'Nützlinge', weil sie lange keine Nahrung fanden. Nun wird der Schaden erst richtig groß, weil die Population der 'Schädlinge' außer Kontrolle gerät, was den neuerlichen Energieaufwand verstärkt.

Solche selbst verursachten destruktiven Rückkopplungen entwickeln die oben erwähnte Eigendynamik und gefährden das System bis hin zum Kollaps. Statt also mit verschwenderischem Einsatz von Pestiziden zu versuchen, mit den 'Schädlingen' zu konkurrieren, hilft die Nutzung kooperativer Selbstregulation die Produktivität mit minimalem Aufwand zu sichern.

 

Gaense und Enten als Gartenhelfer in der PermakulturDas Foto zeigt, wie Laufenten und Gänse den gärtnernden Menschen als kooperative Gartenhelfer zur Seite stehen. Die Laufenten erledigen so manches Schneckenproblem und halten gemeinsam mit den Gänsen das Gras auf den Wegen kurz. Dadurch hat der Mensch energie- und kostensparende Vorteile: weniger Pflegeaufwand bei gleichzeitiger Erhöhung des Gesamtertrages. Auf den Einsatz von Pestiziden und/oder Herbiziden kann durch eine geschickt gewählte Pflanzen- und Tierkombination verzichtet werden. Bei einem hohen Anspruch an Selbstversorgung hat diese Strategie einen entsprechend hohen Stellenwert.










Der Niembaum - Nim in Bahia Brasilien
Niembaum Bahia Brasilien

Das Niembuch zum gratis Download
Das Niembuch, alles ueber den Niembaum von Tropical Garden

Nimbaum, Nim Brasil by Tropical Garden














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